Ein gelungener Start: Ein Rückblick auf den Schulstart der Klasse 5a
Voller Spannung betraten am 17.08.2026 die neuen Schülerinnen und Schüler, die von ihren Grundschulen an unsere Oberschule gewechselt sind, das Schulhaus.
Die Klassenlehrerin Frau Furchner begrüßte die Kinder der Klasse 5a herzlich.
Jeder erhielt anschließend einen Zettel und schrieb etwas zu seinen Hobbys, seinen Haustieren und seinen Lieblingsdingen auf. Dieser kurze Steckbrief sollte den neuen Mitschülern ein erstes Bild von jedem geben. Die Rückseite verzierte ein farbiger Abdruck der eigenen Hand. Die Schüler lasen sich dann gegenseitig ihre Texte vor, um so die erste Hürde zu nehmen und sich ein wenig kennenzulernen.
Zum Zurechtfinden in der neuen Schule gestaltete Frau Furchner eine Schnitzeljagd im Haus. Es galt, verschiedene Fragen zu beantworten, genau zu beobachten und zu rechnen. Hierbei entstand ein Zahlencode. Dieser sollte eine große Schatzkiste öffnen, die von den Schülern unter der Treppe entdeckt worden war. Aufgeregt prüften die Schatzjäger, ob alles passte – und tatarata – die Truhe ging auf! Zum Vorschein kamen kleine Päckchen für jeden: eine Trinkflasche für den Wasserspender, Block und Stifte sowie ein Regenschutz fürs Fahrrad. Freudestrahlend nahmen die Kinder ihren Schatz entgegen.
Da es das Wetter in dieser Woche nicht gut mit uns meinte, wurden die Teamspiele nicht wie sonst im Wald, sondern in der Begegnungsstätte am Sportplatz durchgeführt. Verschiedene knifflige Aufgaben galt es zu lösen, und zwar gemeinsam – denn so kommt man meist am besten ans Ziel.
Ein großer, wirrer Haufen Strick bildete den Anfang. War das verzwickt, ihn zu entwirren! Überlegen, probieren, manchmal auch scheitern und wieder neu versuchen – doch irgendwann gelang es, das Ganze zu entknoten. Anschließend hingen Stricke mit Würfeln an einer Art Kran. Es sollte in Teamarbeit gelingen, diesen so zu steuern, dass die Würfel aufeinandergestapelt einen Turm bildeten. Oftmals fiel das Bauwerk wieder zusammen, aber die Kinder ließen sich nicht entmutigen.
Als dritte Aufgabe erhielten alle einen kleinen Sack mit verschiedenen Materialien. Aus Papier, Klebeband und Plastiktrinkhalmen sollte eine Schutzhülle für ein Ei entstehen. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt, wie das Ei eingepackt sein durfte. Würde dieser Airbag das Ei so polstern, dass es beim Herunterwerfen nicht kaputtging? Gespannt wurde ausgetestet, ob dies allen Gruppen gelang.
Diese beiden Tage brachten die neuen Schüler näher zusammen und anfängliche Unsicherheiten konnten durch das Miteinander schnell beseitigt werden.
(Geschrieben von unserer AG Juniorjournalisten)